Angebote

SUPERVISION

Personzentrierte Supervision als grafische Darstellung
(C) Christa Kosmala

Ich biete Supervision für folgende Bereich (und darüber hinaus) an:

  • Soziale Arbeit (Soziale Dienste, freie Träger der Familien- u. Jugendhilfe, öffentliche Träger / ASD)
    • Förderung persönlich-beruflicher Kompetenzen, Selbststärkung, Ressourcenaktivierung, Kommunikationsklarheit entwickeln und infolge Förderung der Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter
    • Kommunikation: Hilfreich sein in der Familien- und Jugendhilfe durch beziehungsorientierte Gesprächsführung (Carl Rogers), gewaltfreie Kommunikation (Marshall Rosenberg), Arbeit mit dem Inneren Team (Schulz von Thun), Systemische Perspektiven
    • lösungs- und anwendungsorientierte Reflexion der strukturellen Bedingungen und Aufgaben
    • Konfliktbearbeitung und Lösungsfindung
  • SCHULE
    • Konstruktive Kommunikation mit Schülern, Eltern, Kollegen herstellen
      • bedeutet Selbstbestimmtheit und Autonomie erhöhen (Empowerment), Echtheit, Klarheit, Präsenz zeigen, mehr Zufriedenheit im Lehrerberuf erleben
    • Das Unterrichtsgeschehen als Kommunikationsraum und Beziehungsfeld
  • Gesundheitswesen
    • Gesprächsführung für Mitarbeiter im Gesundheitswesen (Ärzte_, Krankenpfleger_, andere medizinische Fachkräfte)
  • Medienbranche  (Journalismus, Film u. TV).
    • Drehbuchaufstellungen, Gesprächsführung, Teamkommunikation

 

SUPERVISION  ist ein eigenständiger Beratungsansatz, der eine entsprechende Berufsausbildung zum Supervisor (z.B. DGSv zertifiziert) voraussetzt. In der supervisorischen Beratung geht es um die berufliche Rolle, das berufliche Sein, das berufliche Handeln  im Kontext der Organisation, des Unternehmens, der Institution. Das berufliche Handeln wird in diesem Kontext reflektiert.

Personzentrierte Supervision (in meinem Fall als DGSv und GwG e.V. zertifizierte Supervisorin) bezieht sich dabei auf die Grundhaltung des Supervisors, der Ihre beruflichen Anliegen mit Ihnen gemeinsam tiefergehend betrachtet und versteht (Empathie). So dass Sie ein tieferes Verstehen von sich selbst als beruflich handelnde Person erreichen, wobei Sie der Experte für sich selbst bleiben. Der personzentrierte Supervisor bringt Ihnen dabei bedingungslose Wertschätzung entgegen  (Akzeptanz), ist Ihnen eine echtes Gegenüber, unverstellt und authentisch (Kongruenz). Hinzu kommt der systemische Blick, systemische Methoden  – und weitere methodische Verfahrensweisen da, wo sie passen, um Ihre Kompetenzen und Ressourcen zur beruflichen Rolle zu erweitern. So dass Sie sich selbst sicherer sind und wirksamer werden können.

Supervision zu beruflichen Themen kann in verschiedenen Settings stattfinden. Zum Beispiel als Einzelsupervision (berufliche Situation im Einzelgespräch) oder Fallsupervision (der Fokus liegt auf dem Fall oder dem Klienten), als Gruppensupervision (beruflicher Erfahrungsaustausch und Problembetrachtung, in der die Gruppe unter Anleitung eines Supervisors Konflikte betrachtet, Ressourcen benennt oder herausarbeitet und Lösungen findet) oder Teamsupervision. Teamsupervision kann zum Beispiel beinhalten, das neue Kollegen in das Team integriert werden sollen, die Kooperation verbessert werden soll, die Kommunikation klarer werden soll, der Umgang mit Belastungen thematisiert werden soll. Dabei gilt dann zum Beispiel je nach Vereinbarung, das persönliche Aspekte der Supervisanden der Verschwiegenheit unterliegen und Erkenntnisse oder Informationen aus der Supervision, die die Struktur der Organisation betreffen, an den Vorgesetzten / Teamleiter weiter gegeben werden dürfen. Das A und O ist jeweils die Auftragsklärung, wonach festgelegt wird, worum es in der Supervision gehen soll.

Personzentrierte Beratung / Psychosoziale Beratung

Leben ist Veränderung – weil wir ein enormes Potential und enorme Ressourcen zur Verfügung haben, um uns zu entwickeln und zu entfalten. Wenn Krisen oder Probleme auftauchen, hat man dieses Potential nicht unbedingt zur Verfügung. Sowieso ist dieses Potential selten in seiner ganzen Dimension greifbar, wir nutzen bewusst oft nur Teilbereich. Personzentrierte Berater öffnen den Raum, um mehr davon sehen und nutzen zu können. Auch wenn die Umstände hochbelastend sind. Denn jeder Mensch kommt immer wieder in mehr oder weniger schwierige oder belastende Situationen. Dann heißt es, sich verändern müssen, einlassen oder akzeptieren lernen, eben sich an Veränderungen anpassen. Wie kann dass gelingen? Wie kann man dabei man selbst bleiben, sich nicht verlieren, sondern mehr zu sich selbst kommen? 

Hier kann ich als personzentrierter Berater helfen, die Dinge zu sortieren, Sie professionell unterstützen darin, genauer zu gucken, was gerade wichtig ist und was nicht und welche Potentiale da sind, nutzbar sind, hilfreich sind.

Dabei ist Personzentrierte Beratung nach dem Personzentrierten Ansatz  eine Beratung von Mensch zu Mensch, dass heißt auf Augenhöhe, mit  mindestens zwei Experten. Sie sind der Experte für Ihr Leben, ich als Berater habe den Prozess im Blick, stelle Fragen, die Ihre Möglichkeiten für Sie sichtbarer werden lassen. Damit bin ich ein Gegenüber, das mit Ihnen reflektiert und  diskutiert (dialogisches Prinzip) oder transparent macht, was es wahrnimmt, so dass Sie herausfinden können, wo Sie selbst klar sind und “wissen” und wo es noch klarer werden kann.

Kommunikation: Einzeltraining, Seminare, Workshops

Es geht darum wie kommuniziere ich als Einzelperson oder wie kommuniziert das Team oder wie die Kollegen untereinander miteinander? Was läuft gut, was nicht? Was soll sich ändern?  Was sagt die Theorie und was hilft in der Praxis? Der Prozess verläuft darüber, konkrete Beispiele zu analysieren und zu schauen, was alles möglich ist, um gelingende Kommunikation umzusetzen. Neben einem Methodenpool stelle ich Ihnen auch vor, was insbesondere die eigene Haltung, das Menschenbild, die Wertvorstellungen, die Wünsche und Bedürfnisse mit direkter und indirekter Kommunikation zu tun haben, wie tausend Missverständnisse allein durch ein Augen-verdrehen entstehen können und vor allem, wie Missverständnisse vermieden oder  ausgeräumt werden können.

Aufstellungen nach dem PZA in Beratung, Supervision, Coaching

Drehbuchaufstellungen , Familienaufstellungen, Organisationsstrukturaufstellungen, Aufstellung des Inneren Teams, Aufstellung Innerer Anteile u.w. als ein aussagekräftiger Teil der zwischenmenschlichen oder institutionellen Kommunikation.

In Aufstellungen stellt ein Fallgeber / Protagonist die Personen auf (oder das Thema), die ihn beschäftigen.  Es werden aus der Gruppe (oder Materialien oder Familienbrett) Personen gebeten (oder Figuren aufgestellt), um sich an Stelle von einer Person in einem Beziehungsgeflecht (privat oder beruflich) aufzustellen bzw. der Fallgeber selbst stellt sie als Repräsentanten auf.

„Je weniger ein Repräsentant glaubt, etwas Bestimmtes darstellen zu müssen, und je mehr er sich empathisch darauf einlässt, was ihm durch die Beziehung vom Protagonisten mitgeteilt wird, umso mehr werden seine Empfindungen und Wahrnehmungen mit dem Protagonisten zu tun haben, statt mit ihm selbst […].“ (Peter F. Schmid in PERSON, 2000 / 2, S. 131). Damit sind sie um so hilfreicher für den Fallgeber.

Personzentriertes Coaching

Coaching bezieht sich oft auf ein individuelles Beratungssetting zu Führungsfragen oder Führungsverhalten. Zum Beispiel, Sie leiten ein Projekt, eine Gruppe oder ein Team und fragen sich, wie kommt das an, was ich sage? Oder bin ich als Führungskraft so, wie ich sein möchte oder wie kann ich anders sein? Wie motiviere ich meine Mitarbeiter? Welcher Führungsstil passt wirklich zu mir?

Oder es geht Ihnen darum unabhängig vom Thema Führung darum, ihr Leben, ob beruflich oder privat, so zu gestalten, dass es stimmiger wird? Das Sie koordinierter, zielgerichteter, strukturierter Handeln wollen?

Personzentierte Coaches und Supervisoren sind Vermittler, Wegbereiter, Brückenbauer zwischen der Subjektivität des Einzelnen und den Herausforderungen der Umwelt (vgl. Personzentriertes Coaching und Supervision, Asanger Verlag, 2006, S. 27).

Beratung von Paaren, Eltern, Familien, Jugendlichen
(Einzel- oder Mehrpersonensetting)

Wie überall da, wo Menschen zusammen leben, gibt es unterschiedliche Lebensvorstellungen, Werte, Meinungen oder Verhaltensmuster. Diese zu erkennen hilft dabei, weniger gegeneinander sondern mehr im Austausch, und miteinander sein, und auch streiten zu können. So dass man sich mehr verstehen lernt. Mehr akzeptieren kann, dass der andere einfach nur anders ist und das nicht bedrohlich für die Beziehung sein muss.

Vielleicht ist auch nur einfach klären, was sind die jeweiligen Bedürfnisse? Und wie sie erfüllt werden könne bzw. wer ist da eigentlich zuständig? Dazu gehört, wie kann ich vom anderen besser verstanden werden und was hilft mir, den anderen besser zu verstehen?

Gerade in engen Beziehungen, zwischen Lebenspartnern oder nahen Bezugspersonen, zwischen Elternteilen und Kindern – insbesondere in der Pubertät – sind konstruktive Auseinandersetzungen wichtig, die entlastend sind und helfen, damit der Stress weniger wird und gute Lösungen gefunden werden.  Wichtig ist, darüber zu reden. Reden hilft, damit aus einem Problem kein Monster wird. Dabei geht es sicher auch um die Art und Weise, wie wir reden. Und darum, wie wir sind und wie wir sein wollen. Professionelle Beratung als sortierende Stimme von außen kann hier unterstützend und hilfreich sein.