Personzentrierte Beratung

Beratung nach dem Personzentrierten Ansatz

Personzentrierte Beratung (nach dem Personzentrierten Ansatz / PZA) ist keine Therapie, doch gibt es ohne Frage Grenzbereiche, Annäherungen, Überschneidungen. Vor allem geht es in dieser Beratung um Ihr  gegenwärtiges Erleben und Verhalten, um Sie selbst – und damit auch um ihr Umfeld, ob beruflich oder privat. Denn Sie, wie jeder Mensch, ist in Systemen (Familiensysteme, berufliche Felder, gesellschaftliche Fragen) verbunden mit anderen oder in Interaktion mit anderen und in Abhängigkeiten. Es geht um das, was jetzt ist und was anders und möglich sein soll, also um Erleben und um gewünschte Veränderungen oder Lösungen. Damit geht es um die Fragen, wie werden Sie selbstwirksamer, selbstsicherer, handlungsorientierter. Um Ihre eigene Möglichkeiten (wieder) sehen und nutzen zu können und entsprechende Ressourcen  zu aktivieren, ist zu klären, was gerade wirklich los ist. Im Beratungsprozess, im professionellen Beziehungskontakt erleben Sie Stärkung, gewinnen Sie mehr Sicherheit, wie Sie sich selbstwirksamer aufstellen können, wie Sie besser mit Belastungen umgehen können, wie mit Konflikten, wo sich Lösungen anbieten oder wo es in Zukunft für Sie lang gehen soll.

Fachberatung Psychotraumatologie

Reden über Ihr traumatisches Erleben bedeutet, Sie gewinnen Kontrolle zurück, finden mehr Sicherheit, werden selbstwirksamer, erleben wieder mehr Freude, verstehen mehr und mehr. Carl Rogers  “Verstehen ist Veränderung” bedeutet in der Psychotraumatologie nach Judith Hermann  “traumatische Erfahrungen verstehen heißt, sie überwinden zu können” . Denn das Aussprechen der Wahrheit sei eine heilende und erneuernde Kraft (Judith Hermann: “Narben der Gewalt”, S. 256)

Ich bin beim DIPT ausgebildete Fachberaterin Psychotraumatologie.

Das DIPT schreibt auf seiner Website zu dieser Ausbildung:  “Wie erwähnt, ist nach Katastrophen, Gewaltverbrechen oder Unfällen keineswegs immer eine psychotherapeutische Behandlung erforderlich. Viele Betroffene erholen sich ohne fachliche Hilfe, wobei die Informations- und Aufklärungsschrift, die Sie in Händen halten, Ihnen helfen und eine gewisse Sicherheit geben kann, um zu beurteilen, ob Sie tatsächlich über die belastende Erfahrung hinweg sind oder mit Folgen rechnen müssen. Hier stellt sich die Frage einer „Diagnose”. So wie in der Medizin Diagnoseverfahren seit langem zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind, verfügen wir inzwischen auch in der Klinischen Psychologie, in Psychiatrie und Psychotherapie über diagnostische Verfahren, um psychische Gefährdungen oder bereits eingetretene Störungen abklären zu können. Bei psychischer Traumatisierung sind diagnostische Verfahren, die eine befriedigende Vorhersage erlauben, jedoch noch selten. In unserer Arbeit mit verschiedenen Gruppen von Betroffenen haben sich einige Verfahren bewährt, die von Fachkräften durchgeführt und ausgewertet werden können. Seit einigen Jahren bildet das Deutsche Institut für Psychotraumatologie e.V. Klinische Psychologen und Ärzte in Traumadiagnostik und psychotraumatologischer Fachberatung aus. Diese Fachkräfte können Ihnen weiterhelfen, wenn Sie im Zweifel sind, ob Sie das Trauma überwunden haben oder mit Folgen rechnen müssen. Die Fachberater/innen für Psychotraumatologie sind mit der Informationsschrift Neue Wege aus dem Trauma (Gottfried Fischer) vertraut. Sie können Ihre Fragen beantworten und Sie beraten, falls Ihre eigenen Bemühungen noch nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen sollten.”