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Personzentrierte Beratung / Psychosoziale Beratung

Leben ist Veränderung. Ob Krisen oder Lebenskrisen, sie tauchen unabwendbar auf und bedeuten, das etwas oder vieles nicht so bleiben kann oder wird, wie es ist. Jeder Mensch kommt immer wieder in Situationen, sich verändern zu müssen oder sich an Veränderungen anpassen zu müssen, ob er will oder nicht. Wie kann dass gelingen? Wie kann man dabei man selbst bleiben – oder mehr zu sich selbst kommen? 

Hier kann ein personzentrierter Berater helfen, die Dinge zu sortieren, Ihnen helfen, genauer zu gucken, was gerade wichtig ist und was nicht.

Dabei ist Personzentrierte Beratung nach dem Personzentrierten Ansatz  eine Beratung von Mensch zu Mensch, dass heißt auf Augenhöhe, mit  mindestens zwei Experten. Sie sind der Experte für Ihr Leben, der Berater hat den Prozess im Blick, schaut, was für Sie passt. Er ist ein Gegenüber, das mit Ihnen reflektiert und  diskutiert (dialogisches Prinzip) oder transparent macht, was er wahrnimmt, so dass Sie herausfinden können, wo Sie selbst klar sind und wo es noch klarer werden kann.

Supervision, Personzentrierte Supervision

Supervision ist ein eigenständiger Beratungsansatz, in dem es um die berufliche Rolle, das berufliche Sein, das berufliche Handeln geht – im Kontext der Organisation, des Unternehmens, der Institution, in der die Person beruflich verortet ist. Anders gesagt, Supervision ist die Reflexion beruflichen Handelns in der jeweiligen Organisation mit ihren Bedingungen. Hier hilft es zu klären, was ist meine berufliche Rolle, was ist mein subjektives Sein und was sind systembedingte, organisationsbedingte Gegebenheiten. Die Organisation mit im Blick zu haben kann gerade auch in der Einzelsupervision Entlastung des Subjekts bedeuten, denn nicht alles, was ich subjektiv im Beruf erlebe, ist subjektiv bedingt oder bezogen. Die Entlastung ergibt sich durch das Verstehen auch der Komplexität von Organisationen und das Verstehen ihrer Zusammenhänge.

Personzentrierte Supervision bezieht sich auf die Grundhaltung des Supervisors: „Die Grundhaltungen des Personzentrierten Ansatzes erweisen sich als eine sehr wichtige, notwendige Basis für die Kernkompetenzen supervisorischen Handelns in der Unterstützung und Anleitung zur Selbstreflexion beruflicher Arbeit“ und zwar mit dem Ziel, die Qualifizierung beruflicher Arbeit zu verbessern (Peter F. Schmid in PERSON 2/2000, S. 13).

Supervision zu beruflichen Themen kann in verschiedenen Settings stattfinden. Zum Beispiel als Einzelsupervision (berufliche Situation im Einzelgespräch) oder Fallsupervision (der Fokus liegt auf dem Fall oder dem Klienten), als Gruppensupervision (beruflicher Erfahrungsaustausch und Problembetrachtung, in der die Gruppe unter Anleitung eines Supervisors Konflikte betrachtet, Ressourcen benennt oder herausarbeitet und Lösungen findet) oder Teamsupervision. Teamsupervision kann zum Beispiel beinhalten, das neue Kollegen in das Team integriert werden sollen, die Kooperation verbessert werden soll, die Kommunikation klarer werden soll, der Umgang mit Belastungen thematisiert werden soll. Dabei gilt dann zum Beispiel je nach Vereinbarung, das persönliche Aspekte der Supervisanden der Verschwiegenheit unterliegen und Erkenntnisse oder Informationen aus der Supervision, die die Struktur der Organisation betreffen, an den Vorgesetzten / Teamleiter weiter gegeben werden dürfen. Das A und O ist jeweils die Auftragsklärung, wonach festgelegt wird, worum es in der Supervision gehen soll.

Personzentriertes Coaching

Coaching bezieht sich oft auf ein individuelles Beratungssetting zu Führungsfragen oder Führungsverhalten. Zum Beispiel, Sie leiten ein Projekt, eine Gruppe oder ein Team und fragen sich, wie kommt das an, was ich sage? oder bin ich als Führungskraft so, wie ich sein möchte oder wie kann ich anders sein? Wie motiviere ich meine Mitarbeiter? Welcher Führungsstil passt wirklich zu mir? Oder es geht Ihnen darum, ihr Leben, ob beruflich oder privat, so zu gestalten, dass es stimmiger wird? 

Personzentierte Coaches und Supervisoren sind Vermittler, Wegbereiter, Brückenbauer zwischen der Subjektivität des Einzelnen und den Herausforderungen der Umwelt (vgl. Personzentriertes Coaching und Supervision, Asanger Verlag, 2006, S. 27).

Paare, Eltern, Familien, Jugendliche

Wie überall da, wo Menschen zusammen leben, gibt es unterschiedliche Lebensvorstellungen, Werte, Meinungen oder Verhaltensmuster. Diese zu erkennen hilft dabei, weniger gegeneinander sondern mehr im Austausch und miteinander sein und auch streiten zu können. So dass man sich mehr verstehen lernt. Mehr akzeptieren kann, dass der andere einfach nur anders ist und das nicht bedrohlich für die Beziehung sein muss. Vielleicht ist auch nur einfach klären, was sind die jeweiligen Bedürfnisse? Und wie sie erfüllt werden könne bzw. wer ist da eigentlich zuständig? Dazu gehört, wie kann ich vom anderen besser verstanden werden und was hilft mir, den anderen besser zu verstehen?

Gerade in engen Beziehungen, zwischen Lebenspartnern oder nahen Bezugspersonen, zwischen Elternteilen und Kindern – insbesondere in der Pubertät – sind konstruktive Auseinandersetzungen wichtig, die entlastend sind und helfen, damit der Stress weniger wird und gute Lösungen gefunden werden.  Wichtig ist, darüber zu reden. Reden hilft, damit aus einem Problem kein Monster wird. Dabei geht es sicher auch um die Art und Weise, wie wir reden. Und darum, wie wir sind und wie wir sein wollen. Professionelle Beratung als sortierende Stimme von außen kann hier unterstützend und hilfreich sein.